Bundesland und Reichsgau : Demokratie, "Ständestaat" und NS-Herrschaft in der Steiermark 1918 bis 1945 (Geschichte der Steiermark)

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Bundesland und Reichsgau : Demokratie, "Ständestaat" und NS-Herrschaft in der Steiermark 1918 bis 1945 (Geschichte der Steiermark)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783205200628

Description

Erstmals wird in diesem Band die Steiermark von 1918 bis 1945 von 31 Autorinnen und Autoren thematisch umfassend porträtiert.

Die dargestellte Zeit ist voll ideologisch aufgeladener, oft gewaltsamer Konflikte und voll von existenzieller wirtschaftlicher Not. Zusammenstöße von kirchlich-religiös gebundener und "nationaler" beziehungsweise "proletarischer" säkularer Kultur spiegeln soziale Zerklüftungen, hergebrachte provinzielle Fixierungen (z.B. "Steiermark - ein deutsches Grenzland") bestimmen häufig das öffentliche Klima - auch in Literatur und Künsten.

Bis 1930/32 kooperieren die Akteure der "politischen Klasse" dennoch miteinander. Danach beenden NS-Begeisterung und der "autoritäre Staat" das demokratische System von 1918/20. Nach dem "Anschluss" folgt 1938 nur scheinbar ein Aufschwung. Real dominieren ab 1939 (wieder) Weltkrieg und zunehmende NS-Gewalt. Der endemische Antisemitismus begünstigt die Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung.

Uwe Baur, 1939 geb. in Duisburg Dieter A. Binder, geb. 1953, lehrt Neuere Österreichische Geschichte und Österreichische Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Graz. Karin Gradwohl-Schlacher, 1955 geb. in Wolfsberg/Kärnten Heimo Halbrainer, studierte in Graz Geschichte und Deutsche Philologie. Verschiedene Forschungsprojekte am Institut für Geschichte/Zeitgeschichte, am Institut für Österreichische Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsentwicklung sowie am Centrum für Jüdische Studien der Universität Graz Elke Hammer-Luza ist Historikerin und Archivarin am Steiermärkischen Landesarchiv, Lehrbeauftragte an der Universität Wien. Alois Kernbauer, geb. 1955, Ao. Universitätsprofessor Graz (Österr. Geschichte und Wissenschaftsgeschichte), Gastprofessuren in den USA und Canada, Forschungsschwerpunkte: Stadtrechtsgeschichte, Staatsbildungsprozess in der frühen Neuzeit, Wissenschaftsgeschichte und Universitätsgeschichte Univ.-Prof. Dr. Gerald Lamprecht leitet das Centrum für Jüdische Studien der Universität Graz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der jüdischen Regionalgeschichte, der Geschichte des Antisemitismus und der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung der Steiermark während der Zeit des Nationalsozialismus geboren in Dillach bei Graz 1955-1961 Studium der Fachtheologie an der Karl-Franzens-Universität Graz 8. März 1961 Promotion zum Doktor der Theologie ab 1961 philsophisch-historische Studien an der Karl-Franzens-Universität Graz - Frühmittelalter und Papsturkunden, - allgemeine Geschichte des 19.Jahrhunderts - allgemeine Geschichte Österreichs bis 1968 Religionslehrer an Volks-, Haupt- und Allgemeinbildenden Höheren Schulen 1. Sept. 1968 Assistent am Institut für Kirchengeschichte Studienaufenthalte in Deutschland und Italien (Rom) 1977 Habilitationsschrift über Peter Pantzer ist emeritierter Professor für Japanologie an der Universität Bonn und lebt in Wien. Alfred Ableitinger, Univ.-Prof. i. R., ist Geschäftsführender Sekretär der Historischen Landeskommission für Steiermark.

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