Full Description
Die Neutralität als Ideal des Internationalen Privatrechts steht in der Kritik. In Zeiten globaler Herausforderungen und des Auseinanderdriftens gesellschaftlicher Wertvorstellungen wirkt sie wie ein Fremdkörper. Doch Neutralität ist bereits im Ausgangspunkt relativ. Worauf bezieht sie sich? Wer übt sie aus? Wie weit reicht sie? Mit der Auseinandersetzung im IPR ist außerdem nur die Hälfte der Fragestellung zur Neutralität abgedeckt. Auf einer vorgeschalteten Ebene bestimmt das Internationale Zivilverfahrensrecht, in welchem Umfang Kollisionsrecht überhaupt zum Tragen kommt, das Neutralität für sich in Anspruch nimmt. Linda Meister nähert sich diesen Problemkreisen durch die Bildung von Neutralitätskategorien. Diese werden mit historischen und aktuellen Entwicklungen abgeglichen und rechtstheoretisch bewertet. Dadurch entsteht die notwendige Basis für eine fundierte Abwägung der Neutralität mit anderen Grundsätzen des IPR und IZVR.
Contents
Einleitung
A. Gegenstand und Ziel der Untersuchung
B. Gang der Darstellung
1. Kapitel: Begriff und Bedeutung der Neutralität
A. Begriff und Bedeutung der Neutralität im IPR
B. Begriff und Bedeutung der Neutralität im Internationalen Zivilverfahrensrecht
C. Zusammenfassung
2. Kapitel: Historische Entwicklung im IPR
A. Neutralität in der historischen Entwicklung des modernen IPR
B. Zusammenfassung
3. Kapitel: Auswirkungen moderner Entwicklungen auf das IPR
A. Neutralität im modernen IPR
B. Neutralität im modernen IZVR
C. Neutralität alternativer Lösungsansätze
4. Kapitel: Rechtstheoretische Einordnung der Neutralität
A. Charakter der Neutralität und geltendes Recht
B. Zusammenfassung
5. Kapitel: Begründung von Abweichungen
A. Maßstab
B. Methode zur Bestimmung von Prinzipien
C. Bestimmung von Prinzipien
D. Begründung von Abweichungen von der Neutralität im IPR
E. Begründung von Abweichungen von der Neutralität im IZVR



