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Full Description
In dieser Neubewertung des frühen Briefwechsels zwischen dem römischen Redner Fronto und seinem berühmtesten Schüler Marc Aurel (2. Jahrhundert n. Chr.) untersucht Wytse Keulen die mimetische Wirkung ihrer auffallend 'authentischen' Intimität. Keulens Analyse fokussiert auf die Publikumswirksamkeit der Briefe als soziale Performance, die redegewandte Selbstdarstellung und höfliche Konsensbildung gekonnt miteinander verknüpft. Er versteht Frontos Briefsammlung als künstlerische Einheit, die von Fronto selbst veröffentlicht wurde: Indem die Korrespondenz Briefe und Antworten zu einer bedeutungsvollen, übergreifenden Struktur verwebt, verwandelt sie Frontos Freundschaft mit dem zukünftigen Kaiser in ein literarisches Denkmal für beide Briefpartner. Die Briefsammlung erweist sich dank dieser von Fronto selbst verantworteten Konzeption als ein mehr als würdiger Nachfolger des Briefprojekts von Plinius dem Jüngeren. Ihr Vorbild übertrifft sie gar durch ihre dramatische Wirkmacht und fesselnde Intimität.
Contents
Part One: Community of Letters
Chapter 1. Ritualised Communications
Chapter 2. convivium in litteris
Chapter 3. salutatio in litteris
Part Two: Theatre of Letters
Chapter 4. Epistle-in-Character: Scripted Roles and Lettered Ethopoeia
Chapter 5. Epistolary Theatricality: Communication and Meta-Communication
Part Three: Corpus of Letters
Chapter 6. mea oratio extabit. Fronto's Literary Letter Corpus
Chapter 7. Liber I: Imagination and Exposure
Chapter 8. Liber II: Occasion and Extemporisation
Chapter 9. Liber III: Instruction and Resistance
Chapter 10. Liber IV: Conflict and Reconciliation
Chapter 11. Liber V: Intimisation and InCORPoration



