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Full Description
In der vorliegenden Arbeit behandelt Christoph Ochs erstmals überhaupt monographisch den Gebrauch des Matthäusevangeliums in jüdischer Polemik gegen Christen. Schwerpunkt sind dabei solche Aussagen, die nach jüdischer Lesart zentralen christlichen Lehrinhalten widersprechen. Dazu gehören insbesondere Aussagen über die Inkarnation Jesu, seine Göttlichkeit und seine Zugehörigkeit zur Trinität. Sieben Texte vom 8. bis 16. Jahrhundert ( Qissat Mujādalat al-Usquf / Sefer Nestor ha-Komer, Sefer Milhamot ha-Shem, Sefer Yosef ha-Meqanne, Nizzahon Vetus, Even Bohan, Kelimmat ha-Goyim, und Hizzuq Emunah) werden dafür übersetzt und ausgelegt. Dazu kommt eine Anzahl weiterer zeitgenössischer Texte, die im Rahmen der Haupttexte mitbehandelt werden. Das Ergebnis bildet ein Kompendium von Einwänden gegen die Göttlichkeit Jesu auf Grundlage der jüdischen Interpretation des Matthäusevangeliums. Manche dieser Argumente lassen sich bis zu den Diskussionen zwischen Juden, Christen und Heiden in der Antike zurückverfolgen, während andere erstaunlich modern klingen und Anknüpfungen an die gegenwärtige Jesusforschung erlauben.



