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Description
Queere Rechte stehen im Spannungsfeld von normativer Begrenzung und kulturellem Wandel. Literatur reflektiert vor diesem Hintergrund den normativen Rahmen nicht nur, sie tritt in eine Wechselwirkung mit dem Recht ein: Literarische Texte und ihre Rezeption fordern Vorstellungen von (Un-)Recht und Gerechtigkeit heraus.
Diese interdisziplinäre Studie untersucht die Rechtsgeschichte queerer Zugehörigkeit im Spanien des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage der Repräsentation dieser Fragen in der spanischen Literaturgeschichte. Untersucht werden Werke von Cipriano de Rivas Cherif (Un sueño de la razón), Federico García Lorca (u.a. El público), Juan Goytisolo (Juan sin tierra) und Trifonia Melibea Obono (La bastarda).
Die Integration juristischer Diskurse und deren historischer Entwicklung in die literaturwissenschaftliche Analyse ermöglicht es, die komplexen Wechselwirkungen zwischen Literatur, Recht und sozialen Normen in einem queeren Kontext umfassend zu beleuchten.
Michael Hahn, Universität Duisburg-Essen, Deutschland.



