Figuren und Figurengruppen im Zweiten Makkabäerbuch : Judas und seine Anhänger, Führung und Identität in 2 Makk 10,10-15,36 (Deuterocanonical and Cognate Literature Studies)

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Figuren und Figurengruppen im Zweiten Makkabäerbuch : Judas und seine Anhänger, Führung und Identität in 2 Makk 10,10-15,36 (Deuterocanonical and Cognate Literature Studies)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783112252185

Description

The series Deuterocanonical and Cognate Literature Studies (DCLS) is concerned principally with research into those books of the Greek Bible (Septuagint) which are not contained in the Hebrew canon, and into intertestamentary and early Jewish literature from the period around the 3rd century BCE to the 2nd century CE. The series was launched in 2007 in collaboration with the International Society for the Study of Deuterocanonical and Cognate Literature . It provides a logical extension to the Deuterocanonical and Cognate Literature Yearbook, which has been published since 2004.

Diese Studie untersucht die Darstellung von Judas Makkabäus und seinen Anhängern in 2 Makk 10,10-15,36 und die Funktion dieses Abschnitts für die gesamte Erzählung.

Hierfür wird ein narratologisches Instrumentarium zur Analyse von Einzelfiguren, Figurengruppen und deren Relation zueinander entwickelt, das auf Judas, seine Anhänger sowie feindliche Gruppen appliziert wird. Die Ergebnisse werden in den historischen Rahmen des Seleukidenreichs eingeordnet, das als "empire as negotiation" (John Ma) lokalen Eliten wie den Makkabäern günstige Bedingungen bietet. Die Studie zeigt, dass der judäische und der seleukidische kulturelle Kontext miteinander verwoben werden, um ein nicht-dynastisches Führungsmodell für Judas Makkabäus zu konturieren, mit dem die Bedeutung der hasmonäischen Familie relativiert wird. Im Gegensatz dazu werden Judas' Anhänger als die eigentlichen "Brüder" dargestellt, die - vergleichbar den seleukidischen philoi - stellvertretende Rollen übernehmen. Als Figurengruppe stärken sie nicht nur die Position des Judas, sondern bieten den Rezipient:innen auch kollektive Identifikationspotentiale. Somit fungiert 2 Makk 10,10-15,36 als ein Schlüsseltext zum theologischen und politischen Profil des 2. Makkabäerbuchs.

Jana Hock, Otto-Friedrich-Universität Bamberg.


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