哲学問題としての脳:哲学と神経生物学の文化戦争<br>Hirn als Subjekt? : Philosophische Grenzfragen der Neurobiologie (Deutsche Zeitschrift für Philosophie / Sonderbände)

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哲学問題としての脳:哲学と神経生物学の文化戦争
Hirn als Subjekt? : Philosophische Grenzfragen der Neurobiologie (Deutsche Zeitschrift für Philosophie / Sonderbände)

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基本説明

Während 2004 bis 2006 im Feuilleton ein Kulturkampf zeischen Vertretern des "Gehirns" und des "Geistes" anhob, haben füjrende Neurobiologen und Philosophen in der Deutschen Zeitschrift für Philosophie eine Sachdiskussion zu den Grenzfragen der Hirnforshung geführt. Neben der vollständigen Neuedition dieser Auseinandersetzung umfasst ca ein Drittel des Bandes sämtliche Diskussionsbeiträge einer bisher unveröffentlichten Schlussrunde, die eine vorläufge Bilanz zieht, die strittig bleibt.

Description

Hans-Peter Krüger (Hrsg.)

Hirn als Subjekt? - Philosophische Grenzfragen der Neurobiologie

Deutsche Zeitschrift für Philosophie. Sonderband, Bd. 15

Während seit einiger Zeit im Feuilleton ein Kulturkampf zwischen Vertretern des "Gehirns" und des "Geistes" ausgefochten wird, haben führende Neurobiologen und Philosophen – unter Beteiligung einer Soziologin, eines Mathematikers und zweier Physiker - in der "Deutschen Zeitschrift für Philosophie" eine Sachdiskussion zu den Grenzfragen der Hirnforschung geführt. Neben der hier vorgelegten vollständigen Neuedition dieser Auseinandersetzung umfasst ca. ein Drittel des Bandes sämtliche Beiträge einer bisher unveröffentlichten Schlussrunde, die eine vorläufige Bilanz zieht, die strittig bleibt.

Alle Diskussionsteilnehmer sind sich in der Intention einig, dass weder der reduktive Naturalismus noch der ontologische Dualismus von Gehirn und Geist überzeugen können. Uneins bleiben aber nicht nur die Neurobiologen und Philosophen gegen einander, sondern auch die Philosophen und die Neurobiologen jeweils untereinander.

Der Dissens betrifft die Frage, wie ihre schwache Gemeinsamkeit methodologisch und geschichtlich, ontologisch und ontisch so durchgeführt werden kann, dass keine Selbstwidersprüche eintreten: Für die Erfüllung des eigenen Anliegens wird noch etwas Anderes in Anspruch genommen, als man selbst zugleich zu erklären vermag. Personale Lebewesen bzw. lebende Personen vollziehen sich anders, als dualistisch konzipiert werden kann.

Aus dem Inhalt:

Einleitung

ERSTE DISKUSSIONSRUNDE

Hans-Peter Krüger: Einleitung

Gerhard Roth: Worüber dürfen Hirnforscher reden – und in welcher Weise?

Wolf Singer: Selbsterfahrung und neurobiologische Fremdbeschreibung. Zwei konfliktträchtige Erkenntnisquellen

Hans-Peter Krüger: Das Hirn im Kontext exzentrischer Positionierungen. Zur philosophischen Herausforderung der neurobiologischen Hirnforschung

ZWEITE DISKUSSIONSRUNDE

Hans-Peter Krüger: Einleitung

Jürgen Habermas: Freiheit und Determinismus

Wolfgang Detel: Forschungen über Hirn und Geist

Uwe Kasper: Kann die Quantentheorie den Hirnforschern helfen, Probleme zu verstehen?

DRITTE DISKUSSIONSRUNDE

Hans-Peter Krüger: Einleitung

Hans Flohr: Der Raum der Gründe

Gerhard Roth: Gehirn, Gründe und Ursachen

Wolf Singer: Wann und warum erscheinen uns Entscheidungen als frei? Ein Nachtrag

Reinhard Olivier: Die Willensfreiheit aus der Sicht einer Theorie des Gehirns. Ein unentscheidbares Problem

Ilan Samson: Freier (?) Wille

Hans Julius Schneider: Reden über Inneres. Ein Blick mit Ludwig Wittgenstein auf Gerhard Roth

Gesa Lindemann: Beobachtung der Hirnforschung

VIERTE DISKUSSIONSRUNDE

Jürgen Habermas: Das Sprachspiel verantwortlicher Urheberschaft und das Problem der Willensfreiheit: Wie lässt sich der epistemische Dualismus mit einem ontologischen Monismus versöhnen?

Arno Ros: Willensfreiheit, Urheberschaft und Zufall

Wolfgang Detel: Perspektiven einer Freiheitstheorie

Reinhard Olivier: Grundzüge einer Gehirntheorie

Reinhard Olivier: Anmerkungen zur psychologischen Deutung von Hirnprozessen

Gesa Lindemann: Plädoyer für einen methodologisch pluralistischen Monismus

Hans Julius Schneider: Abstraktion statt Subtraktion. Eine Auflösung des Leib-Seele Problems

Michael Pauen: Ratio und Natur. Warum unsere Fähigkeit, nach Gründen zu handeln, auch durch reduktive Ansätze nicht in Frage gestellt werden kann

Hans-Peter Krüger: Grenzfragen für einen neuen Umgang mit Dualismen

Pressestimmen

"Ziel des Bandes ist nicht, Harmonie zu stiften, sondern Konsens über Dissens zu markieren und künftige Forschungsperspektiven abzustecken. [...] Der Blick in dieses Buch lohnt schon deshalb, weil es Arbeit an Begriffen leistet."

Yvonne Wübben in: literaturkritik.de, Nr. 8, August 2007
Während seit einiger Zeit im Feuilleton ein Kulturkampf zwischen Vertretern des "Gehirns" und des "Geistes" ausgefochten wird, haben führende Neurobiologen und Philosophen - unter Beteiligung einer Soziologin, eines Mathematikers und zweier Physiker - in der "Deutschen Zeitschrift für Philosophie" eine Sachdiskussion zu den Grenzfragen der Hirnforschung geführt. Neben der hier vorgelegten vollständigen Neuedition dieser Auseinandersetzung umfasst ca. ein Drittel des Bandes sämtliche Beiträge einer bisher unveröffentlichten Schlussrunde, die eine vorläufige Bilanz zieht, die strittig bleibt. Alle Diskussionsteilnehmer sind sich in der Intention einig, dass weder der reduktive Naturalismus noch der ontologische Dualismus von Gehirn und Geist überzeugen können. Uneins bleiben aber nicht nur die Neurobiologen und Philosophen gegen einander, sondern auch die Philosophen und die Neurobiologen jeweils untereinander. Der Dissens betrifft die Frage, wie ihre schwache Gemeinsamkeit methodologisch und geschichtlich, ontologisch und ontisch so durchgeführt werden kann, dass keine Selbstwidersprüche eintreten: Für die Erfüllung des eigenen Anliegens wird noch etwas Anderes in Anspruch genommen, als man selbst zugleich zu erklären vermag. Personale Lebewesen bzw. lebende Personen vollziehen sich anders, als dualistisch konzipiert werden kann. Einleitung ERSTE DISKUSSIONSRUNDE Hans-Peter Krüger: Einleitung Gerhard Roth: Worüber dürfen Hirnforscher reden - und in welcher Weise? Wolf Singer: Selbsterfahrung und neurobiologische Fremdbeschreibung. Zwei konfliktträchtige Erkenntnisquellen Hans-Peter Krüger: Das Hirn im Kontext exzentrischer Positionierungen. Zur philosophischen Herausforderung der neurobiologischen Hirnforschung ZWEITE DISKUSSIONSRUNDE Hans-Peter Krüger: Einleitung Jürgen Habermas: Freiheit und Determinismus Wolfgang Detel: Forschungen über Hirn und Geist Uwe Kasper: Kann die Quantentheorie den Hirnforschern helfen, Probleme zu verstehen? DRITTE DISKUSSIONSRUNDE Hans-Peter Krüger: Einleitung Hans Flohr: Der Raum der Gründe Gerhard Roth: Gehirn, Gründe und Ursachen Wolf Singer: Wann und warum erscheinen uns Entscheidungen als frei? Ein Nachtrag Reinhard Olivier: Die Willensfreiheit aus der Sicht einer Theorie des Gehirns. Ein unentscheidbares Problem Ilan Samson: Freier (?) Wille Hans Julius Schneider: Reden über Inneres. Ein Blick mit Ludwig Wittgenstein auf Gerhard Roth Gesa Lindemann: Beobachtung der Hirnforschung VIERTE DISKUSSIONSRUNDE Jürgen Habermas: Das Sprachspiel verantwortlicher Urheberschaft und das Problem der Willensfreiheit: Wie lässt sich der epistemische Dualismus mit einem ontologischen Monismus versöhnen? Arno Ros: Willensfreiheit, Urheberschaft und Zufall Wolfgang Detel: Perspektiven einer Freiheitstheorie Reinhard Olivier: Grundzüge einer Gehirntheorie Reinhard Olivier: Anmerkungen zur psychologischen Deutung von Hirnprozessen Gesa Lindemann: Plädoyer für einen methodologisch pluralistischen Monismus Hans Julius Schneider: Abstraktion statt Subtraktion. Eine Auflösung des Leib-Seele Problems Michael Pauen: Ratio und Natur. Warum unsere Fähigkeit, nach Gründen zu handeln, auch durch reduktive Ansätze nicht in Frage gestellt werden kann Hans-Peter Krüger: Grenzfragen für einen neuen Umgang mit Dualismen

Hans-Peter Krüger ist Professor für Politische Philosophie und Philosophische Anthropologie an der Universität Potsdam.

"[...] auch ein unbedarfter Leser, wobei dieses Buch [...] nicht für diesen konzipiert wurde, [kann] dieses Buch zur Hand nehmen [...] und garantiert eine spannende Diskussion miterleb[en], die nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch über das eigene Sein nachdenken lässt." Sebastian Birlinger in: webcritics.de, 24. Juni 2010 "Ziel des Bandes ist nicht, Harmonie zu stiften, sondern Konsens über Dissens zu markieren und künftige Forschungsperspektiven abzustecken. [...] Der Blick in dieses Buch lohnt schon deshalb, weil es Arbeit an Begriffen leistet." Yvonne Wübben in: literaturkritik.de, Nr. 8, August 2007 "Die Philosophen fürchten stets um so etwas wie die 'Würde des Menschen' und seines 'Geistes', während die Naturwissenschaftler um ihre 'Freiheit der Forschung und des Denkens' fürchten, wohl sensibilisiert durch bittere Erfahrungen, besonders mit der katholischen Kirche. Das Buch liefert einen spannungsreichen, tiefschürfenden Beitrag zu dieser letztlich jahrhundertalten Kontroverse. Dabei wird gut sichtbar, wie sich auch im Inneren der beiden 'Lager' die Fraktionen differenzieren und aufsplittern." Percy Turtur in: Widerspruch, 46, 2007

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