- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Arts
- > graphic arts
Description
(Short description)
Zarte, vergängliche Liebeserklärungen der kanadisch-schweizerischen Künstlerin Maude Léonard-Contant an die Sprache und das Mehr-als-Menschliche
(Text)
Maude Léonard-Contants Bildwelt speist sich aus Sprache, der Gestalt von Buchstaben, Worten und Satzfragmenten, und manifestiert sich in eigenwilligen, oft raumfüllenden Bodenarbeiten. Sprache ist selbst dann spürbar, wenn sich ihre Werke am Rande der Verständlichkeit bewegen. Léonard-Contant navigiert Nonverbales durch akribische Artikulation von Formen und Oberflächen, Texturen und Raum. Die Beschäftigung mit Materialien, die ihr am Herzen liegen und die sie sorgfältig aufgrund ihres erotischen und narrativen Potenzials auswählt, bildet eine Syntax, mit der Bedeutung geschaffen wird und sich Erzählungen entfalten.
Dieses Buch zeigt einen Zyklus von vier Arbeiten, die Maude Léonard-Contant zwischen 2023 und 2025 für Ausstellungen in Luzern, Chur, Mailand, Altkirch und Stans geschaffen hat. Diese eröffnen Orte, um der Trauer um Lebensräume und Lebewesen Platz zu geben. Die Anordnung der Materialien - giftig oder heilend, verführerisch oder täuschend, alle Träger einer Geschichte - suggeriert Bewegung und das Verschwinden und erinnert an Reste von Ritualen, die Übergang und Transformation begleiten. Texte von Maude Léonard-Contant, Essays der Autorinnen Estelle Hoy und Elise Lammer sowie eine Einleitung der Kunsthistorikerin Gabriela Christen begleiten die Abbildungen.
(Author portrait)
Maude Léonard-Contant , geboren 1979, studierte an der Concordia University in Tio'tia:ke/Montreal und an der Glasgow School of Art. Seit 2013 lebt und arbeitet sie in der Schweiz. Sie wurde für ihr Schaffen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, und ihre Arbeiten werden regelmässig in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.
Das Nidwaldner Museum zeigt in seinen drei Häusern Wechselausstellungen zu Nidwaldner Themen und aktueller Kunst mit Bezug zur Zentralschweiz und dokumentiert die Kunst- und Kulturgeschichte des Kantons.



