Richard Dindo, Erinnerungsarbeiter : Ein Streifzug durch seine Filme

個数:

Richard Dindo, Erinnerungsarbeiter : Ein Streifzug durch seine Filme

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783034018333

Description

Richard Dindo (1944-2025) ist ein herausragender Exponent des Schweizer Dokumentarfilms. Mit Werken wie «Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.» hat er tief auf das helvetische Selbstverständnis eingewirkt. Seine Motivation galt der Erinnerung an Widerständige, an Rebellen und Träumer, oft mit Blick auf deren utopisches Potenzial. Bislang hat eine eingehende Darstellung seiner Methode filmischer Rekonstruktion von Erinnerung gefehlt. Ausgehend von Dindos Prämisse,dass Nichterinnerung Selbstzerstörung ist, sucht dieser Streifzug durch sein OEuvre dessen Vielseitigkeit essayistisch-analytisch zu erhellen. Auf der Erkenntnis- und Darstellungsgrundlage einer gegebenen Anwesenheit von Abwesenheit im Erinnerungsprozess hat Dindo seine filmische Sprache gefunden. Sie musste ins Imaginäre, ins Fiktionale ausgreifen, weshalb er sich als «unreinen Dokumentaristen» bezeichnete. Immer wieder hat er die Öffentlichkeit aufgerüttelt - so in «Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg» oder in seinen Recherchen zum gewaltsamen Tod von Jugendlichen in Zürich und Winterthur während der Jugendunruhen der 1980er-Jahre («Dani, Michi, Renato & Max», «Verhör und Tod in Winterthur»). Als rein politischen Filmemacher wollte sich Dindo indes nicht etikettieren lassen. Mehr und mehr hat er sich auch als «Biograf von Autobiografie» definiert - in Enqueten befasste er sich mit literarischen oder bildnerischen Selbstzeugnissen etwa von Max Frisch, Jean Genet, Ernesto «Che» Guevara, Breyten Breytenbach oder James Agee, von Charlotte Salomon, Henri Matisse oder Paul Gauguin. Martin Walder, geb. 1946, war über zwei Jahrzehnte eine präsente Stimme im Kulturradio DRS2, davor und danach Redaktor bei NZZ und NZZ am Sonntag. Er ist publizistisch tätig, mit Schwerpunkt Film. 2017 erschien seine Monografie «Claude Goretta: Der empathische Blick».

最近チェックした商品