Description
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Was sind das für Menschen, die als Vertreter der Schweiz mit oder ohne Familien in die Welt hinaus gesandt werden? Was für Reibungsflächen können sich zwischen Aussenposten und Zentrale ergeben, welche zwischen Chefunterhändlern und Repräsentanten der Regierung? An welchen typischen Berufskrankheiten leiden schliesslich die Nomaden mit AHV-Ausweis? Auskünfte bietet das "Diplomatische Lesebuch" mit Streiflichtern aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis knapp über die Jahrtausendwende. In fünf Kapitel sind Berichte geordnet, die aus vier Kontinenten, direkt oder indirekt, Momentaufnahmen von Personen und Konstellationen geben.
Wer neben Konsul Lutz in Budapest auch noch Juden rettete, wie Historiker Edgar Bonjour bei Minister Hans Frölicher Geschichte klitterte, was ein Chefunterhändler über die WR-Verhandlungen denkt oder weshalb Carlo Jagmetti in Washington als Botschafter frühzeitig zurücktrat vier Beispiele aus der Sammlung von siebzig Texten. Sie bieten facettenhaft Einblick in das Leben und Wirken schweizerischer Diplomaten. Das internationale und nationale Umfeld bildet dabei die Hintergrundkulisse. Die Einwilligung zur Neu-Veröffentlichung der Texte gewährte das EDA erst vor kurzem, es handelt sich somit um historische Beiträge.
Mit Beiträgen von:
Urs Altermatt, Michael Ambühl, Franz Blankart, Edgar Bonjour, Thomas Borer, Micheline Calmy-Rey, Iso Camartin, Martin Dahinden, Arnold Hottinger, Carlo S. F. Jagmetti, Ulrich Knellwolf, Georg Kreis, August R. Lindt, Herbert Lüthy, Thomas Maissen, Franz von Däniken, Jean-Rudolf von Salis, Paul Widmer



