»Und Gott sah, daß es schlecht war« : Erzählung aus Theresienstadt. Übertr. v. Jiri Burgerstein. Nachw. v. Stefana Sabin. Hrsg. v. Niedersächs. Verein z. Förderung v. Theresienstadt/Terezin

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»Und Gott sah, daß es schlecht war« : Erzählung aus Theresienstadt. Übertr. v. Jiri Burgerstein. Nachw. v. Stefana Sabin. Hrsg. v. Niedersächs. Verein z. Förderung v. Theresienstadt/Terezin

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783892445142

Description

Gott kommt nach Theresienstadt, wo er Enge, Entlausungsprozeduren und Verrat erfahren muß, aber auch Solidarität und Menschlichkeit begegnet.Die Prager Familie Weiss wurde 1941 nach Theresienstadt und 1944 nach Auschwitz deportiert. Während Mutter und Tochter überlebten, wurde der Vater, Otto Weiss, in Auschwitz ermordet. In Theresienstadt hatte er einen Text verfaßt, den er von seiner zwölfjährigen Tochter illustrieren ließ und seiner Frau 1943 zum Geburtstag schenkte.Otto Weiss beschreibt mit bitterer Ironie die Vorgänge in Theresienstadt aus der Perspektive Gottes. Er stellt fest, daß einer seiner treuesten Diener nur noch mit schwacher und brüchiger Stimme betet. Als Aaron Gottesmann geht er nach Theresienstadt. Dort erfährt er, unter welchen Bedingungen sein auserwähltes Volk sein Dasein fristet. Er sieht die Notdürftigkeit und Enge der Unterkünfte, er leidet unter Läusen und der Prozedur des Entlausens, er erfährt die Ungewißheit und Angst, einem Transport nach Osten, in die Vernichtungslager, zugeordnet zu werden, er sieht Menschen hungern und sterben. Otto Weiss' eindrucksvolle Satire ist mit den Illustrationen der Tochter Helga ein Dokument dafür, wie sich Ghettobewohner durch Kunst auch ein Stück Menschsein zurückerobern. Otto Weiss, geb. 1898 in Pardubice, Bankbeamter, wurde im Oktober 1944 in Auschwitz ermordet. Leider ist derzeit keine AutorInnenbiographie vorhanden. Stefana Sabin hat in Frankfurt, Haifa und Los Angeles studiert und 1982 mit einer literaturwissenschaftlichen Studie promoviert. Seitdem ist sie Mitarbeiterin im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 2010 ist sie Redakteurin des Onlinemagazins FAUST-Kultur.Veröffentlichungen u. a.:Dante auf 100 Seiten (2015); Politik ohne Gott. Wieviel Religion verträgt Demokratie? (2014, mit Helmut Ortner); Shakespeare auf 100 Seiten (2014).

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