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Description
(Short description)
Sebastião Salgado ist einer der renommiertesten Fotojournalisten unserer Zeit. Hierzu wurde er dank jahrzehntelanger Beharrlichkeit mit seinen eindringlichen Schwarweißbildern gepeinigter Menschen, aufgenommen an Orten, die die meisten Menschen nicht aufzusuchen wagten. Wenngleich Salgado überall auf der Welt fotografiert hat, konzentriert sich seine Arbeit doch vor allem auf Afrika, wo er innerhalb von 30 Jahren mehr als 40 Bildreportagen geschaffen hat. Von den Dinka im Sudan und den Himba in Namibia über die Gorillas und Vulkane der Seenregion bis zu den Flüchtlingen überall auf dem afrikanischen Kontinent präsentiert Salgado das heutige Leben in Afrika in all seinen Facetten. Er versteht es, das Wesen eines Augenblicks zu fassen, und seine kunstvollen Bilder lehren uns die verheerenden Auswirkungen von Krieg, Armut, Krankheiten und widrigen Klimabedingungen. Dieses faszinierende Buch vereint Salgados Fotos in drei Teilen: der erste Teil konzentriert sich auf den Süden des Kontinents (Mosambik, Malawi, Angola, Simbabwe, Südafrika, Namibia), der zweite auf die Region der Großen Afrikanischen Seen (Kongo, Ruanda, Burundi, Uganda, Tansania, Kenia) und der dritte auf Schwarzafrika (Burkina Faso, Mali, Sudan, Somalia, Tschad, Mauretanien, Senegal, Äthiopien). Die Begleittexte stammen aus der Feder des angesehenen mosambikanischen Schriftstellers Mia Couto, der beschreibt, wie das heutige Afrika die Folgen der Kolonisation und die Auswirkungen von Wirtschafts-, Gesellschafts- und Umweltkrisen widerspiegelt.
(Text)
Im Antlitz Afrikas. Eine Hommage an einen Kontinent der Kontraste
(Author portrait)
Sebastião Salgado, geb. 1944 in Aimorés, Brasilien, studierte Wirtschaftswissenschaften und begann 1973 seine Karriere als Fotograf. Seine Fotoprojekte, für die er über hundert Länder bereiste, sind in seinen Büchern dokumentiert, darunter Other Americas, Sahel, l homme en détresse, Sahel, el fin del camino, Arbeiter: Zur Archäologie des Industriezeitalters und Migrations. Salgado erhielt zahlreiche Auszeichnungen, und seine Arbeiten wurden und werden in aller Welt ausgestellt.Mia Couto, 1955 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Beira/Moçambique geboren, gehört zu den herausragenden Schriftstellern des portugiesisch-sprachigen Afrika. Mehrere Jahre war er als Journalist und Chefredakteur der Zeitungen 'Tiempo' und 'Notícias de Maputo' tätig, heute arbeitet er als Umweltbiologe. Seit 1983 veröffentlicht er Romane, Erzählungen und Gedichte. Für sein Werk wurde Couto mehrfach ausgezeichnet, darunter 1991 in Moçambique mit dem Nationalpreis für Literatur und 2013 mit dem "Camões-Literaturpreis" für sein Werk als von "stilistischer Innovation und tiefer Menschlichkeit geprägt". Mia Couto lebt in Maputo.



