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Description
(Short description)
Ein Schein von Licht im dunkel sitze ich diesem gedankengebäude diesem kopf über den ist kein hinauskommen diesem irrenhaus ohne beleuchtung und doch waren da einmal tage da ein vergessenes frühjahr anlangte in der lunge erinnerung an staub und gras wenn das grün aufflammte oder der schöne schnee wenn durchsichtiger sind die winterlichen gefilde erscheinender die flächen von einer sonne unsichtbar scheinend erleuchtet scheinbar.
(Text)
Ein Schein von Licht
im dunkel sitze ich
diesem gedankengebäude
diesem kopf über den ist
kein hinauskommen
diesem irrenhaus
ohne beleuchtung
und doch waren da einmal tage
da ein vergessenes frühjahr anlangte
in der lunge erinnerung an
staub und gras wenn das grün
aufflammte
oder der schöne schnee wenn
durchsichtiger sind die
winterlichen gefilde erscheinender
die flächen von einer
sonne unsichtbar scheinend
erleuchtet scheinbar
(Author portrait)
Hiebel, Hans H.Hans H. Hiebel: geboren 1941 in Reichenberg/Liberec, d. h. der CSSR bzw. dem heutigen Tschechien. Er studierte in Erlangen und Brighton/University of Sussex und unterrichtete in Erlangen, Gießen und Brighton. Er war von 1985 bis zu seiner Emeritierung 2009 als O. Prof. für Neure deutsche Literatur an der Karl-Franzens-Universität Graz tätig. Seine wichtigsten literaturwissenschaftlichen Schriften haben Franz Kafka, die Lyrik des 20. Jahrhunderts, die Formgeschichte des Dramas, Georg Büchner, Hans Magnus Enzensberger sowie andere Autoren zum Thema. Die wichtigsten Bücher sind "Die Zeichen des Gesetzes. Recht und Macht bei Franz Kafka", "Henrik Ibsens psycho-analytische Dramen" und "Das Spektrum der modernen Poesie, Bd. I und II". 1998 erschienen die Erzählungen "Dreharbeiten", 2010 der autobiographische Roman "Und keine Wiederkehr". Dessen Fortsetzung "Gelbes Gelächter" erschien im Frühjahr 2014, der Kriminalroman "Das grüne Glas" bereits 2013.



