Automobilität : Karl Drais und die unglaublichen Anfänge (Auflage. 2003. 528 S. über 1000 z.T. farb. Abb. u. Faks. 22 cm)

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Automobilität : Karl Drais und die unglaublichen Anfänge (Auflage. 2003. 528 S. über 1000 z.T. farb. Abb. u. Faks. 22 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783931965228

Description


(Short description)
Die inoffizielle Mobilitätsgeschichte des Drais-Biographen und Mythen-Killers Hans-Erhard Lessing.
Lessing's ultimative Drais-Biographie ist gleichzeitig ein äußerst unterhaltsames Lesebuch über die Geschichte der Mobilität in all ihren Facetten. Verquickungen, Patentklau, Parallel-Entwicklungen, Hintergründe und private Katastrophen.
(Text)
Den Beginn der Automobilität markiert ein vulkanischer Super-Gau, der 1816/17 in Europa das Klima veränderte. Das fahrphysikalisch so einfache wie geniale Prinzip des Karl Drais - zwei Räder in einer Spur - war eine Antwort auf die Not der Menschen, die ihre Pferde schlachten und vor Hunger essen mussten.Die Erfindung der Draisschen Laufmaschine gilt als Urknall der Mobilitätsgeschichte, denn der Mensch setzte sich erstmals auf Maschinen statt auf Pferde. Eine mobile Avantgarde machte das muskelkraftbetriebene Zweirad populär und ebnete so den Weg für die weitere Entwicklung zu Fahrrad, Motorrad, Automobil, Aeroplan.Was als biographisches Lesebuch über den Erfinder und 1849er-Demokraten Karl Drais beginnt, entwickelt sich nach seinem Bekenntnis zum imperativen Mandat zu einem unglaublichen Politkrimi.Diese Biographie bereitet nicht zuletzt wegen der bisher unveröffentlichten Bilddokumente und erstmals erschlossenen Quellen ein opulentes Lesevergnügen.Leseprobe: Wer immer nur mit den Scheuklappen der Gegenwart auf die Vergangenheit blickt, wird dort entscheidende Zusammenhänge verpassen. Dies ist der Hauptvorwurf gegen die "internalistische" Technikgeschichtsschreibung, die sich von Konstruktionszeichnung zu Blaupause zurückhangelt, ohne je einen Blick auf die Zeitumstände zu werfen. Ein Auto hat vier Räder? Ja dann sondern wir doch alles aus, was nicht vier Räder hat! Im Englischen werden solche Autoren, denen sich die Technikgeschichte als eine ständige Aufwärtsbewegung auf ein gegenwärtiges Ziel darstellt, treffend als "whig historians" bezeichnet, als Perücken-Historiker also und auch hierzulande ist solch verzopfte Technikgeschichte immer noch hoch im Schwange. Doch wer gewohnt ist, unter die Oberfläche zu schauen, erkennt in jedem frühen Automobil das Fahrrad wieder.
(Extract)
"Wer immer nur mit den Scheuklappen der Gegenwart auf die Vergangenheit blickt, wird dort entscheidende Zusammenhänge verpassen. Dies ist der Hauptvorwurf gegen die "internalistische" Technikgeschichtsschreibung, die sich von Konstruktionszeichnung zu Blaupause zurückhangelt, ohne je einen Blick auf die Zeitumstände zu werfen. Ein Auto hat vier Räder? Ja dann sondern wir doch alles aus, was nicht vier Räder hat! Im Englischen werden solche Autoren, denen sich die Technikgeschichte als eine ständige Aufwärtsbewegung auf ein gegenwärtiges Ziel darstellt, treffend als "whig historians" bezeichnet, als Perücken-Historiker also und auch hierzulande ist solch verzopfte Technikgeschichte immer noch hoch im Schwange. Doch wer gewohnt ist, unter die Oberfläche zu schauen, erkennt in jedem frühen Automobil das Fahrrad wieder ...
(Author portrait)
Lessing, Hans-ErhardProf. Dr. Hans-Erhard Lessing, Jahrgang 1938, habilitierte an der Universität Ulm und ist dort apl. Professor. Nach Laser-Grundlagenforschung u.a. im kalifornischen IBM-Labor San José wandte er sich der Technikgeschichte zu und wirkte als Hauptkonservator an Museen in Karlsruhe und zuvor Mannheim. Seither publizierte er zur Mobiltitätsgeschichte und deckte u.a. den Leonardo-Schwindel auf.