Der lange Abschied : Psychische Spätfolgen für die 2. Generation deutscher Vertriebener (edition psychosozial) (3. Aufl. 2000. 209  S. 210 mm)

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Der lange Abschied : Psychische Spätfolgen für die 2. Generation deutscher Vertriebener (edition psychosozial) (3. Aufl. 2000. 209 S. 210 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783898060202

Description


(Short description)
Astrid von Friesen ruft uns durch Interviews und psychologische Kommentare ins Gedächtnis zurück, welche bis heute wirkenden psychischen und familiendynamischen Spätfolgen durch Krieg, Flucht und Vertreibung für die Kinder der aus dem Osten Vertriebenen entstanden sind. Es geht um die Schmerzen des Heimat- und Identitätsverlustes, um die Bürde der Vaterlosigkeit, um die Folgen von frühem Hunger und schweren Entbehrungen sowie um Diskriminierungen als »Flüchtlinge«.
(Text)
In sieben Interviews reflektieren Angehörige der sogenannten 2. Generation nach dem Krieg selbstkritisch und offen die emotionale Bürde des Heimatverlustes für ihre Eltern und sie selbst. Weitere schmerzliche Themen sind die Folgen von Hunger und (Vater-)Entbehrungen in ihren Kinderjahren, familiäre Wiederholungsmuster, jahrzehntelange Verdrängungen, die Bedeutung von Schuld und Scham, von ihrer Außenseiterposition sowie von verlorenem Besitz und sehnsuchtsvoller Erzähltradition.Die Autorin erläutert in ihren Kommentaren zu den Interviews die psychischen Aspekte dieser Kindheitsmuster: Die Affinität zu charismatischen Führern, das demonstrativ beibehaltene Flüchtlingsniveau, die Parentifizierung vieler Kinder, die Folgen der faschistischen Erziehung bei den Eltern, der Verlust von Gerechtigkeit, Rollenklarheit und stabilen Identitäten innerhalb der Familien, das Verleugnen der Trauer und die bis heute anhaltende Narkotisierung der Gefühle. Alles Momente, welche es einigen der Interviewten erst in der Gegenwart und nach dem Fall der Mauer in ihrem mittleren Alter möglich machen, sich der Vergangenheit zu stellen und diese schmerzenden Themen zu integrieren. Es geht der Autorin darum, die Spätfolgen dieser auch psychischen Entwurzelung zu beleuchten, denn die Schuld der Väter wirkt noch »bis ins vierte Glied«.Astrid von Friesen thematisiert erstmalig die spezielle psychische Problematik adliger Familien aus dem Osten. Diese unterlagen - was sowohl im Westen als auch im Osten verdrängt und tabuisiert wurde - einer spezifischen Verfolgung, welche nach dem Krieg zu Verschleppungen, Inhaftierungen, Verbannungen und Ermordungen im sowjetischen Machtbereich führte.
(Table of content)
InhaltEinleitung1. Depressionen2. Heimat 3. Vertreibung4. Zerstorung von TabusInterviews und Kommentare 1. Ich bin ein Erbe Abrahams Oder: Mehrfachverluste und die Affinitat zu geschlossenen Systemen 2. Gerechtigkeit war standig ein Thema Oder: Demonstriertes Flüchtlingsniveau3. Erzogen im Sinne einer klaren deutschen Kultur Oder: Die Angst vor dem Kommunismus 4. Lebenserfüllung war immer Pflichterfüllung Oder: Zuallererst den anderen spüren5. Der Stolz ist vorbei Oder: Nicht jammern, kampfen! 6. Hauser sind wie Geschenke Oder: Die Vergangenheit ist ein ganz starkes Element 7. Die Offenheit des Lebens ist ein Privileg Oder: Die Schicksalsdifferenz zwischen Ost und West
(Author portrait)
Astrid von Friesen ist Diplom-Pädagogin sowie Journalistin und arbeitet als Psychotherapeutin in Freiberg und Dresden. Zahlreiche Veröffentlichungen.

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