Description
(Text)
Ihm ist geglückt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein Stück Weltliteratur in deutscher Sprache. Marcel Reich-Ranicki
Heinrich Heine war Dichter und Kämpfer zugleich.
Mit scharfer Zunge und spitzer Feder kritisierte
er das Deutschland des 19. Jahrhunderts.
Nicht ganz so schonungslos, aber genauso offen verfasste der letzte Dichter der Romantik die Erinnerungen an seine Jugendzeit. Diese Memoiren hat der Literaturhistoriker Gustav Karpeles 32 Jahre nach Heines Tod um Briefe und Gedichte ergänzt, damit eine besondere Autobiografie erschaffen und eine unverstellte Sicht auf den eigenwilligen Schriftsteller ermöglicht.
Nachdruck des Originals in Frakturschrift von 1888.
(Author portrait)
Heinrich Heine, der als Vollender und Überwinder der Romantik gilt, wurde vermutlich am 13. Dezember 1797 als Sohn jüdischer Eltern in Düsseldorf geboren. Er studierte von 1819 bis 1825 Jura in Bonn, Berlin und Göttingen. Am 25. Juni 1825 wurde Heine, dessen Vorname Harry lautete, protestantisch getauft, und er nahm den Vornamen Heinrich an. 1831 siedelte er dauerhaft nach Paris über. Heine, der ab 1848 wegen Krankheit an die "Matratzengruft" gefesselt war, starb am 17. Februar 1856 in Paris.



