Description
(Short description)
Peter Weiss gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit. Die Studie wirft ein neues Licht auf sein Gesamtwerk im Kontext von Raum und Erinnerung.
(Text)
In seiner autobiografischen Prosa hat Peter Weiss den Nutzen der Historie für seine Texte erkannt. Raum und Erinnerung sind für Weiss eng mit der Verarbeitung der eigenen Vergangenheit als Überlebender des Holocaust verbunden. Gustav Landgren zeigt, dass Weiss in seinem Werk eine Poetik der Erinnerung verfolgt, die vor allem in der Ästhetik des Widerstands in den paradigmatischen Erinnerungsräumen Berlin, Paris und Stockholm zum Vorschein kommt. Die Untersuchung berücksichtigt Material aus dem Nachlass sowie die schwedischen Essays des Autors, die einem breiteren Leserkreis zugänglich gemacht werden. Ergänzt wird das Buch mit einem von Peter Weiss verfassten Aufsatz, der hier zum ersten Mal auf Deutsch erscheint.
(Review)
Besprochen in:
Fraunhofer IRB, 10 (2016)
www.literaturkritik.de, 1 (2017), Beat Mazenauer
Peter Weiss Jahrbuch, 28 (2019), Michael Hofmann
(Author portrait)
Gustav Landgren (Dr. phil.), geb. 1983, promovierte an der Universität Uppsala in Schweden.



