Schreiben am Rand : Die "Bernische kantonale Irrenanstalt Waldau" und ihre Narrative (1895-1936) (Lettre Bd.73) (2014. 450 S. 18 SW-Abb., 16 Farbabb. 240.0 mm)

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Schreiben am Rand : Die "Bernische kantonale Irrenanstalt Waldau" und ihre Narrative (1895-1936) (Lettre Bd.73) (2014. 450 S. 18 SW-Abb., 16 Farbabb. 240.0 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837628784

Description


(Short description)

Schreiben hinter Schloss und Riegel: Was für Texte bringen Patienten einer geschlossenen Anstalt um 1900 hervor?

(Text)

Was wird wann, wie und warum in einer geschlossenen Anstalt zu einer bestimmten Zeit geschrieben? Das bunte Gewirk ausgewählter Texte aus der »Bernischen kantonalen Irrenanstalt Waldau« aus dem Zeitraum 1895-1936 ist die Grundlage dieser Studie, die den 'Schreib-Ort Waldau' ersichtlich werden lässt.

Die plurilaterale Betrachtung umfasst so berühmte Patienten der Anstalt wie Adolf Wölfli, Friedrich Glauser und Robert Walser, aber auch Texte unbekannter Schreibender. Sie zeigt auf, wie durch den performativen Akt des Schreibens die Klinik erst sicht- und lesbar wird und dadurch die Bedingungen geschaffen - aber auch thematisiert - werden, die ein weiteres Schreiben im Setting einer geschlossenen Anstalt prägen.

(Review)

»Aus [der] schlüssigen Dreiteilung und einer beeindruckenden Materialfülle erwächst eine akribische Diskursarchäologie, mit der sich die Arbeit gut in die rezente Wissensgeschichtsschreibung der Psychiatrie einfügt.«


Martina King, GERMANISTIK, 58/1-2 (2017) 20180122
(Author portrait)

Martina Wernli (Prof. Dr.) ist Literaturwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literatur und Psychiatrie, Gegenwartsliteratur, Schreiben und Schreibobjekte sowie Literatur und Wissen.

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