Description
(Text)
Das Komische oder das, was jeweils als komisch rezipiert wird, ist allgegenw rtig in der Werbung, im Film, in der Kunst, im Gespr ch und in der Literatur, in der Musik, manchmal (und oft ungewollt) in der Politik, in der Religion und nat rlich in vielerlei Formen im Alltag. In seinen Codierungen und den damit verbundenen, vom historischen und kulturellen Kontext abh ngigen Wirkungen, Sinnzuschreibungen und Funktionen erscheint das Komische in den verschiedensten Formen und Abstufungen vom platten Heischen nach Lachern bis hin zum feinen sthetischen Spiel. Die Publikation zeigt die Bandbreite des Komischen in der Kultur exemplarisch auf und stellt dar ber hinaus die Frage nach seiner Inter- oder gar Transkulturalit t. Das Komische ist zwar immer wieder Thema in den Geistes- und Kulturwissenschaften, wird aber oft getrennt nach Disziplinen untersucht. Hier werden nun ber die F chergrenzen hinaus vor allem kultur-, sprach- und literaturwissenschaftliche Ans tze zusammengebracht.
(Author portrait)
Stefan Neuhaus, geb. 1965, Universitätsprofessor für Literaturkritik, Literaturvermittlung und Medien/Angewandte Literaturwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und Leiter des Innsbrucker Zeitungsarchivs/IZA. 1986-91 Studium der Germanistik in Bamberg und Leeds. 1996 Promotion. 1999 Visiting Assistant Professor an der University of the South (USA). 2001 Habilitation. 2003/04 Professor fur Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Oldenburg; 2005 Ehrendoktorwurde der Universitat Goteborg. Zahlreiche Veroffentlichungen zur Literatur des 18.-21. Jahrhunderts, zu Literaturvermittlung und Literaturtheorie, zum Verhaltnis von Literatur und Film.



