Description
(Text)
Arbeitszeitflexibilisierungen werden als das probate Mittel angesehen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über die Arbeitsmarktsituation von Frauen in der Bundesrepublik Deutschland. Die beobachtbaren Benachteiligungen werden anhand der bekanntesten Arbeitsmarkttheorien erklärt. Mit den Ergebnissen können die Auswirkungen verschiedener Modelle flexibler Arbeitszeiten analysiert werden. Dazu gehören sowohl Modelle, die das zeitliche Nebeneinander von Familie und Beruf ermöglichen sollen, als auch solche des zeitlichen Nacheinanders wie der gesetzliche Erziehungsurlaub und betriebliche Wiedereinstellungsgarantien. Ein Ergebnis ist, daß Arbeitszeitflexibilisierungen die Arbeitsmarktsituation von Frauen verschlechtern können.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Frauen am Arbeitsmarkt: ein Überblick - Beobachtbare Nachteile: ein Ergebnis von Diskriminierung? - Erklärungen ökonomischer und soziologischer Arbeitsmarkttheorien - Flexible Arbeitszeiten: Deregulierung und Zeitsouveränität - Probleme des zeitlichen Nacheinanders und Nebeneinanders von Familie und Beruf für Unternehmen und Frauen.
(Author portrait)
Die Dissertation wurde von Frau Prof. F. Haffner an der Universität München betreut.
Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an derselben Hochschule.



