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Description
(Text)
Die 'Kritik der Urteilskraft' zerfällt nur scheinbar in zwei oder mehr relativ unverbundene Teile. Zu Unrecht wird häufig die Verknüpfung der 'Ästhetik' mit der Teleologie bemängelt oder bedauert. Der Zusammenhalt des ganzen Kritischen Systems und die Notwendigkeit seiner Bestimmungen erschließt sich einem Denken, welches die zentrale Stellung der praktischen Philosophie bei der gedanklichen Fassung der Idee der Freiheit durch Kant klar sieht. Ausgehend von der Herleitung der prinzipiellen Funktion der Kritik der Urteilskraft als derjenigen der Kultur und Zucht (disciplina) des Vernunftglaubens verschafft die Untersuchung Einsicht in die prinzipielle Geschlossenheit und Einheit der dritten kantischen Kritik und Zugang zur Kantischen Glaubenslehre, wie sie dem Gedanken der Aufklärung zugehört.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die Befugnis zu glauben - Die Neigung zu glauben - Die Disziplin der Neigungen - Die Pflicht zu glauben - Der Zweifelglaube - Die untheologische Religion.
(Author portrait)
Der Autor: Volker Kemlein wurde 1949 in Göttingen geboren. Er studierte Philosophie, Anglistik und Russisch in Freiburg/Brsg. und Philosophie in Braunschweig. Seit 1974 ist er Lehrer am Gymnasium Soltau.



