Description
(Text)
Mit Sparkassen und Genossenschaftsbanken verbinden wir mehr als die Ideologie des "einen Prozents", von dem die Banken leben. Sozialer Gründungsauftrag und solidarische Haftung bilden die historischen Grundlagen, die der Wettbewerbskorrekturfunktion der beiden Institutsgruppen gegenüber den Geschäftsbanken ihre ethische Dimension verleihen. Sind diese moralischen Werte nur noch Ballast auf dem Weg in den Binnenmarkt '92 und der ökonomischen Integration der ehemaligen DDR? Der interne Konzentrationsprozeß in beiden Sektoren und die dynamischen Geschäftsstrategien der Spitzeninstitute lassen den Anpassungsprozeß an die Universalbanken als wesentliches Ziel erscheinen. Aber es gibt auch Gegentendenzen. Gewerkschaften und die grüne Bewegung bringen mit ihren Positionen das Spannungsverhältnis von Moral und Ökonomie zum Ausdruck.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Historische Herausbildung von Sparkassen und Genossenschaftsbanken - Der Aufbau und die Struktur der Sektoren und ihre jeweiligen Organisationsgrundsätze und Strukturelemente - Wettbewerbsbedingungen - EG-Bankrecht und Anpassungsstrategien - Fusionen und Strukturdiskussion für die 90er Jahre.
(Review)
«Das Werk enthält zahlreiche interessante Hintergrundinformationen und Denkanstöße. Zugleich bietet es durch die knappe und anschauliche Darstellung markanter Besonderheiten, der aktuellen Lage und zukünftiger Tendenzen der beiden Bankengruppen eine nützliche und umfassende Übersicht.» (K.M., Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen)
«Die Autoren beziehen deutliche Positionen, mit denen sich die Führungskräfte im genossenschaftlichen Finanzverbund gewinnbringend auseinandersetzen können.» (Krö, Genossenschafts-Kurier Hessen/Rheinld.-Pfz.)
«Die vorliegende Studie bietet eine Fülle an historischem und empirischem Material sowie zahlreiche theoretische Denkanstöße.» (HS, Mitteilungsblatt Baden)
«... eine interessante Lektüre für Leser, die an der zukünftigen Entwicklung von Sparkassen und Genossenschaftsbanken interessiert sind.» (Geld- und Kreditwirtschaft)
«...(eine) gelungene und lesenswerte Arbeit zum Selbstverständnis der öffentlichen und gemeinwirtschaftlichen Bankensektoren...» (Heinz Rehkugler, Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen)



