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Description
(Text)
Die Namen Günther Anders and Georg Simmel stehen für die Sorge um den modernen Menschen. Simmel (1858-1918) sprach von einer Tragödie der Kultur , weil die Kluft zwischen dem Menschen und seiner selbstgeschaffenen Welt immer größer wird. Anders (1902-1992) spitzt dies zu und diagnostiziert angesichts der technischen Revolutionen der letzten Jahrzehnte die Antiquiertheit des Menschen . Geriet Simmel nach seinem Tode in Vergessenheit, um seit den 80er Jahren eine Renaissance zu erfahren, so blieb Anders von seiner philosophischen Jugend an Simmels Programm verbunden, jenseits der philosophischen Systeme zu philosophieren. Anders gelangt damit selbst zu neuer Aktualität.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die Diskussion um das Simmelsche bei Anders - Vom hohen Ansehen Georg Simmels im Elternhaus von Günther Anders - Von der Bedeutung einer Phänomenologie und Soziologie der Sinne - Von der Weltfremdheit des Menschen - Kritik der reinen Anthropozentrik - Im Streit um die Wissenssoziologie - Zwei Theoretiker mit musischen Interessen - Von der Philosophie des Geldes zur Diskrepanzphilosophie - Die Ablehnung des Systems.
(Review)
"Ich habe von Volker Kempfs Arbeit viel Anregungen erfahren und freue mich, daß die von Simmel zu Anders führende Linie eine kompetente Würdigung erfährt. Die Soziologen werden dadurch vielleicht endlich auf einen Autor aufmerksam gemacht, den sie sehr zu Unrecht bislang vernachlässigt haben." (Prof. Stefan Brauer, Universität Hamburg)
(Author portrait)
Der Autor: Volker Kempf, geboren 1968, ist Diplomsozialwissenschaftler. Er studierte Soziologie und Philosophie an den Universitäten Duisburg, Essen und Wien. Der Autor lebt derzeit in Düsseldorf.



