Description
(Text)
Die Arbeit untersucht Erkenntnisse der modernen Verhaltensforschung in ihrer Bedeutung für die theologische Ethik. Im Begriff des "solidarischen Eigenwohls" räumt sie dem Wohl des Menschen hohen Stellenwert ein. Auf dieser Basis richtet sie den Blick auf die Soziobiologie und führt in ihre wesentlichen Inhalte und Denkweisen ein. Die ethische Relevanz dieser Disziplin wird an Beispielen aus verschiedenen Bereichen deutlich. Die interdisziplinäre Untersuchung greift die soziobiologischen Thesen überwiegend positiv auf. Der Einblick in biologische Grundlagen menschlichen Handelns verhilft der Ethik zu mehr Realitätsnähe. So ist die - nicht nur für Fachtheologen interessante - Arbeit wichtig für alle, die sittliche Verantwortung und empirische Natur in eine fruchtbare Beziehung bringen wollen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Natur als Grundlage ethischer Argumentation - Das Wohl des Menschen als Kriterium der Sittlichkeit - Das biologische "Prinzip Eigennutz" - Die soziobiologische Perspektive tierischen und menschlichen Verhaltens - Der Beitrag soziobiologischer Erkenntnisse zu einer am Wohl des Menschen ausgerichteten Ethik - Vom Eigennutz der Gene zu einer Ethik christlichen Eigenwohls.
(Review)
"Insgesamt ist W.s Arbeit ein sehr gut lesbarer, differenziert ausgearbeiteter und aufgrund der Entfaltung des Prinzips Eigenwohl eigenständiger Beitrag zur Diskussion zwischen Soziobiologie und theologischer Ethik, der unvoreingenommen Grundstrukturen und Zusammenhänge aufzeigt." (Hubert Meisinger, Theologische Literaturzeitung)
(Author portrait)
Der Autor: Manfred Waltl wurde 1953 in München geboren. Studium der Biologie und der Chemie für das höhere Lehramt, Erstes und Zweites Staatsexamen. Studium der Katholischen Theologie und Promotion in Katholischer Theologie am Institut für Moraltheologie bei Prof. Dr. J. Gründel an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Pastoralreferent in der Erzdiözese München und Freising. Seit 1994 auch Mitarbeiter im Seelsorgereferat, Fachbereich Gemeindekatechese-Ehrenamtliche Laiendienste.



