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Description
(Text)
Zornige Götter, wütende Dichter
Zorn ist zerstörerisch. Im Mittelalter zählte er zu den Todsünden. Zorn kann aber auch produktiv sein und für klare Verhältnisse sorgen. Luther nannte ihn nicht zufällig eine Arznei, die, richtig dosiert, dem eigenen Seelenheil dient. Die Autorin Ricarda Junge folgt den Spuren des Zorns in der Weltliteratur und entfaltet dabei die unterschiedlichen Dimensionen eines wieder höchst aktuellen Affekts.
(Author portrait)
Ricarda Junge 1979 in Wiesbaden geboren, ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Anschließend studierte sie evangelische Theologie in Frankfurt am Main. Für ihr Debüt »Silberfaden« wurde sie 2003 mit dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet. 2005 erschien ihr Roman »Kein fremdes Land«, für den sie den George-Konell-Preis erhielt, 2008 »Eine schöne Geschichte«, 2010 der Roman »Die komische Frau« und 2014 der Roman »Die letzten warmen Tage«. 2013 erhielt sie den Robert-Gernhardt-Preis. Ricarda Junge lebt mit ihrer Familie in Berlin und Frankfurt am Main.Literaturpreise:Mehrfach Förderpreise des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen2003 Grimmelshausen-FörderpreisGeorge-Konell-Preis für »Kein fremdes Land«2013 Robert-Gernhardt-Preis



