Geist der Utopie, 1918 : Erste Fassung (Werkausgabe 16) (Faks. 1985. 445 S. 17.7 cm)

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Geist der Utopie, 1918 : Erste Fassung (Werkausgabe 16) (Faks. 1985. 445 S. 17.7 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783518281659

Description


(Text)
AbsichtDie Selbstbegegnung1. Ein alter Krug2. Die Erzeugung des Ornaments3. Der komische Held4. Philosophie der Musik5. Über die Gedankenatmosphäre dieser Zeit6. Die Gestalt der unkonstruierbaren FrageKarl Marx, der Tod und die Apokalypse
(Table of content)
Aus dem Inhalt:
Absicht
Die Selbstbegegnung
1. Ein alter Krug
2. Die Erzeugung des Ornaments
3. Der komische Held
4. Philosophie der Musik
5. Über die Gedankenatmosphäre dieser Zeit
6. Die Gestalt der unkonstruierbaren Frage
Karl Marx, der Tod und die Apokalypse
(Author portrait)
Bloch, ErnstErnst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz. Von 1905 bis 1908 studierte er Philosophie bei Theodor Lipps in München und Oswald Külpe in Würzburg und wurde im Jahr 1908 promoviert. 1913 heiratete er die aus Riga stammende Bildhauerin Else von Stritzky. Als engagierter Gegner des Krieges ging er von 1917 bis 1919 mit seiner Frau in die Schweiz und war in Bern für das Archiv für Sozialwissenschaften tätig. 1917 beendete er in Locarno sein Werk Geist der Utopie. Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer. Die Ehe hielt bis 1928. In der Zwischenzeit kehrte Bloch zurück nach Berlin. Zu seinen damaligen Freunden gehörten Bertolt Brecht, Kurt Weill, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin. Politisch war Bloch sehr aktiv und bekämpfte schon früh die aufstrebende NSDAP. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er ausgebürgert und emigrierte mit seiner ebenfalls jüdischen Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz. Nachdem sie von der Züricher Fremdenpolizei des Landes verwiesen wurden, heirateten beide 1934 in Wien. Von 1934 bis 1937 lebten sie in Paris, Sanary und Prag und emigrierten anschließend in die USA, wo sie zehn Jahre blieben. Dort schrieb Bloch an seinen Werken Das Prinzip Hoffnung, Subjekt - Objekt. Erläuterungen zu Hegel und Naturrecht und menschliche Würde. Nach dem Krieg, 1948, erhielt er einen Ruf nach Leipzig auf den Lehrstuhl für Philosophie. Trotz langjähriger Konflikte mit der SED blieb er bis 1961 dort. Kurz vor dem Bau der Mauer befand sich Bloch für einen Vortrag in Tübingen. Angesichts der neuen politischen Situation beschlossen er und seine Frau, in Westdeutschland zu bleiben. Unter anderem aufgrund des großen Einsatzes von Freunden konnte Bloch eine Gastprofessur in Tübingen antreten, wo er bis zu seinem Tod 1977 blieb.