Peter Geimer und Isabelle Graw. Über Malerei. : Eine Diskussion (Kleine Edition Bd.12) (2012. 82 S. 160 mm)

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Peter Geimer und Isabelle Graw. Über Malerei. : Eine Diskussion (Kleine Edition Bd.12) (2012. 82 S. 160 mm)

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  • 商品コード 9783941360280

Description


(Text)
Spätestens seit den 1960er Jahren hat die Malerei ihren angestammten Platz auf der Leinwand verlassen und sich auf eine Verwendung von Ready-Made-Objekten, Schrift oder auf performative Elemente hin geöffnet. Trotz ihrer Entdifferenzierung gehört sie nach wie vor zu den Erfolgsmedien . Isabelle Graw führt diese Beharrlichkeit auf die besondere Fähigkeit von malerischen Zeichen zurück, die Anwesenheit eines (abwesenden) Künstlersubjekts zu suggerieren. Sie versteht Malerei als eine spezifische Form des Zeichen Machens , was ihrer Entspezifizierung und ihrer Spezifik zugleich Rechnung trägt. Ein weiterer zentraler Topos der Malerei ist Peter Geimer zufolge ihre Reflexivität: Der Gedanke, dass Gemälde sich selbst reflektieren können, wird heute speziell für historiographisch ambitionierte Maler wie Luc Tuymans in Anschlag gebracht, die Zeitgeschichte aufgreifen und darstellen. Muss der Topos einer reflexiven Malerei hier als leeres Stereotyp ad acta gelegt werden oder wohnt ihm ein Anspruch auf Handlungsmacht inne, der nicht preisgegeben werden darf?
(Author portrait)
Peter Geimer ist Oberassistent an der Professur für Wissenschaftsforschung der ETH Zürich und freier Mitarbeiter im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.Isabelle Graw, geboren 1962, lebt als Kunstkritikerin in Berlin. 1990 gründete sie gemeinsam mit Stefan Germer die Zeitschrift "Texte zur Kunst", deren Herausgeberin und Redakteurin sie seither ist. Erste Buchveröffentlichung: "Silberblick. Texte zu Kunst und Politik" (1999). Tätigkeit als Autorin unter anderem für Wolkenkratzer Art Journal, Flash Art, Artis, artforum und für zahlreiche Ausstellungskataloge. Professorin für Kunsttheorie an der Städelschule Frankfurt.